Auf dem Parteitag und den anschließend stattfindenden Aufstellungskonferenzen wurde der Kandidat der Wuppertaler SPD für den Wahlkreis Wuppertal I gewählt. Für den Wahlkreis Wuppertal I, zu dem auch Ronsdorf gehört, standen zwei Kandidaten zur Wahl: Stefan Mageney und Yannick Bartsch.
Yannick Bartsch konnte sich sowohl auf dem Parteitag als auch bei der darauffolgenden Aufstellungskonferenz durchsetzen. Die SPD Ronsdorf freut sich über dieses Ergebnis.
Simon Geiß, der Vorsitzende der SPD Ronsdorf, sagte nach der Wahl: „Yannick Bartsch ist der richtige Kandidat für diese Zeiten. Er ist jung, aber trotzdem politisch sehr erfahren. Er hat Auge und Ohr für die Menschen und eine klare, werteorientierte Haltung mit Mut zu Neuem. Wir freuen uns auf einen spannenden Wahlkampf mit ihm.“
Wer ist Yannick Bartsch und was ist seine Motivation anzutreten?
„Mit 34 Jahren würde ich mich vor allem als stolzer Familienvater bezeichnen. Seit 15 Jahren bin ich außerdem Kommunalpolitiker. Beides ist stark mit Wuppertal verbunden, weshalb ich mich auch als durch und durch Wuppertaler bezeichnen würde.“
Weiter erklärt er: „Ich möchte dorthin gehen, wo die wichtigen Dinge für unsere Stadt entschieden werden, nämlich nach Düsseldorf. Als Kommunalpolitiker ist man an vielen Stellen von den dort getroffenen Entscheidungen abhängig. Die aktuelle Landesregierung hat sich in letzter Zeit nicht mit Ruhm bekleckert. Schlagzeilen macht die Politik wenige, und wenn, dann solche, die zeigen, dass politisch und personell einiges schiefläuft.
Ich habe einen anderen Anspruch an Politiker: Ich will nicht nur meckern, sondern auch machen.”
Welche großen Aufgaben werden anstehen?
„Die Rettung der Kommunen vor dem finanziellen Kollaps und die Sanierung der Infrastruktur, sowohl der Straßen als auch der Schienen, werden große Aufgaben sein“, so Yannick Bartschs Aussage.
Er ergänzt: „Außerdem müssen wir endlich mehr bezahlbaren und barrierefreien Wohnraum schaffen. Aufgrund meiner Arbeit in der Düsseldorfer Stadtverwaltung im Bereich ‚Hilfen bei Schwerbehinderung‘ möchte ich dabei einen besonderen Blick darauf werfen und mich für jene Personen einsetzen.”
Für den Wahlkreis Wuppertal III wurde am selben Tag auch Dr. Alexander Hobusch gewählt und Dilek Engin in Wuppertal II wieder aufgestellt.
Mit Yannick Bartsch und Dr. Alexander Hobusch ist der Generationenumbruch vollzogen und die Nachfolge des Dreiergespanns Josef Neumann, Andreas Bialas und Dietmar Bell gefunden. Letztere haben Wuppertal von 2010 bis 2022 direkt vertreten.
Als Dietmar Bell 2022 ausschied, trat Dilek Engin als neues direkt gewähltes Mitglied in das Dreiergespann ein und machte sich als schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion einen Namen.
Zusammen wollen sie sich als Team für die Interessen der Bürger in NRW und für alle Wuppertaler einsetzen.
Sie freuen sich darauf, in den nächsten Monaten ihre Ideen für NRW und Wuppertal zu präsentieren.