Rund 254.000 wahlberechtigte Personen in Wuppertal können jetzt mitentscheiden, ob sich Wuppertal an der Olympia-Bewerbung der Region KölnRheinRuhr beteiligen soll.
Die Briefwahlunterlagen für den Ratsbürgerentscheid am 19. April werden zwischen dem 21. März und dem 28. März zugestellt, ohne dass ein Antrag gestellt werden muss. Abstimmungsberechtigt sind alle EU-Bürger ab 16 Jahren, die seit mindestens drei Monaten in Wuppertal wohnen.
Falls die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 nach NRW kommen sollten, dann will Wuppertal als Gastgeberstadt dabei sein. Vorgesehen ist, dass das Stadion am Zoo als Austragungsort für Fußball und die Schwimmoper für Wasserball zum Zuge kommt.
„Wuppertal lebt und liebt den Sport, das sieht man an unserem lebendigen Vereinsleben im Sportbereich! Und mit unseren beiden äußerst attraktiven Sportstätten könnten wir sicherlich auch in der Gastgeber-Rolle überzeugen. Ein Ja für die Olympia-Bewerbung bedeutet aber nicht nur den Weg frei machen für ein tolles Gemeinschaftsevent in Wuppertal, es bringt ebenso nachhaltige Investitionen in Verkehr, Sportstätten und öffentliche Infrastruktur mit sich. Davon profitieren nicht nur Sportfans, sondern alle Menschen vor Ort,“ sagt Oberbürgermeisterin Miriam Scherff.
Abstimmung über Teilnahme am 19. April – Auszählung in der Unihalle
Die Abstimmung erfolgt über eine Ja-/Nein-Frage, die folgendermaßen lautet: „Sind Sie dafür, dass sich die Stadt Wuppertal an der gemeinsamen Bewerbung der Region Rhein-Ruhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele beteiligt, die entweder im Jahr 2036, im Jahr 2040 oder im Jahr 2044 stattfinden sollen?“.
Ein solcher Bürgerentscheid findet in allen der 17 potenziellen Ausrichterkommunen in NRW statt. Die Auszählung erfolgt zeitgleich in allen Städten – und zwar am Sonntag, 19. April. In Wuppertal ab 18 Uhr in der Unihalle.
Die Abstimmungsunterlagen müssen demnach spätestens bis zum betreffenden Sonntag, 19. April, 16 Uhr, wieder bei der Stadt eingegangen sein. Das geht per Post, dann bitte den Postweg einkalkulieren, oder per Einwurf im Briefkasten am Rathaus Barmen.
Mindestbeteiligung – Informationen im Internet
Damit das Ergebnis gültig ist, muss eine Mindestbeteiligung erreicht werden. In Wuppertal und allen anderen Städten mit über 100.000 Einwohnern gilt ein sogenanntes Abstimmungsquorum von 10 Prozent.
Dies bedeutet, dass die Frage nur dann wirksam im Sinne der Mehrheit der gültigen Stimmen entschieden ist, wenn diese Mehrheit zugleich auch mindestens 10 Prozent der Bürger der Gemeinde entspricht. Das wären für Wuppertal 25.400 Menschen.
Entscheidet sich die Mehrheit der gültigen Stimmen für „Ja“ oder „Nein“ und wird das Abstimmungsquorum erreicht, ist das Ergebnis bindend.
Umfassend informieren können sich alle Bürger unter www.wuppertal.de/olympia.
Sollten bis zum 28. März keine Wahlunterlagen eingegangen sein, können sich Betroffene ab dem 30. März bei der Wahlbehörde melden, per E-Mail an briefwahl@stadt.wuppertal.de oder unter Tel. 02 02 / 563-77 70.