Wer in den letzten Jahren durch Wuppertal spaziert ist, dem sind sie nicht entgangen: die großformatigen Wandbilder, die aus grauen Fassaden lebendige Kunstwerke machen.
Über 50 Murals zählt die Stadt mittlerweile – von Elberfeld bis Ronsdorf, von der Nordstadt bis ins Tal. Zusammen bilden sie so etwas wie ein Freilichtmuseum, das niemand geplant hat und das doch immer größer wird.
Geschichten hinter den Bildern und eindrucksvolle Fotos
Am Freitag, 8. Mai um 19 Uhr, lädt Dr. Stefan Kühn zu einem besonderen Abend ein. Im Machbar ReparaturCafé in der Scheidtstraße 52 – einem Ort, der selbst für gelebtes Miteinander steht – wird er von den Geschichten erzählen, die hinter diesen Bildern stecken.
Kühn kennt sie wie kaum ein anderer: Er war dabei, als Künstler aus Wuppertal und weit darüber hinaus ihre Werke an die Wände der Stadt brachten. Er kennt die Menschen hinter den Bildern, die Umstände ihrer Entstehung und die Zufälle, ohne die manches Mural nie zustande gekommen wäre.
Eindrucksvolle Fotos bilden den visuellen Rahmen dieses Abends, an dem Geschichten lebendig werden und Raum für Austausch entsteht.
Der Abend verspricht keine trockene Kunstgeschichte, sondern lebendiges Erzählen – informativ, persönlich, mit dem Insiderwissen von jemandem, der mit dabei war. Wer hat hier gewirkt? Was wollen die Künstlerinnen und Künstler sagen? Und was hat das alles mit Wuppertal zu tun – mit dieser Stadt, die so oft unterschätzt wird und so viel zu bieten hat?
Neue Blickwinkel und Austausch
In einer moderierten Gesprächsrunde mit Dr. Uta Atzpodien kommen Perspektiven zusammen und eröffnen neue Blickwinkel.
Was bedeuten Murals für die Menschen in Wuppertal? Wie entstehen aus der Stadtgesellschaft heraus neue lebendige Orte und was macht Wuppertal so einzigartig?
Die Kunstkennerin wird die Murals in einen größeren Zusammenhang stellen: Was bedeutet diese Sammlung öffentlicher Kunst für das Selbstverständnis Wuppertals? Wie positioniert sich die Stadt damit im überregionalen Kontext?
Im Gespräch mit Stefan Kühn soll dieser Frage Raum gegeben werden – offen, diskursiv, für alle zugänglich.
Im Anschluss gibt es Fingerfood und Getränke und die Möglichkeit sich weiter mit den Referenten auszutauschen.
Kostenlose Tickets bei Wuppertal.live
Der Eintritt ist frei, eine Spende kommt dem UKW (Projekt Urbaner Kunstraum Wuppertal) und dem ReparaturCafé zugute.
Aufgrund der begrenzten Platzkapazität ist es erforderlich, vorab ein Ticket zu buchen. Die Tickets gibt es online über www.wuppertal-live.de sowie bei den Vorverkaufsstellen.
Da die Parkmöglichkeiten begrenzt sind, empfiehlt es sich, zu Fuß oder mit dem Fahrrad anzureisen.
Die Organisatoren weisen darauf hin, dass die Räumlichkeiten nicht barrierefrei sind. Um die Veranstaltung zu erreichen, müssen Stufen überwunden werden. Gerne können Besucher vorab dazu Kontakt mit den Organisatoren über info@machbar.city aufnehmen, damit Lösungen für einen Besuch gefunden werden.
„Ein Abend für alle, die Wuppertal lieben, die Kunst schätzen – oder die einfach wissen wollen, welcher Wandel ihr innewohnt.“, lädt das Machbar-Team ein.