Der erste Vortrag in der Reihe Heimatgeschichte(n) zum Barmer Planetarium war ein voller Erfolg. Jetzt
setzt der Bürgerverein Hochbarmen e.V. die Vortragsreihe fort.
Am zweiten Abend geht es um drei Bäche im Bereich Lichtenplatz-Toelleturm (Hochbarmen), Bindegliedern zwischen Natur und Geschichte in Hochbarmen.
Der unterhaltsame und lehrreiche Abend findet am 16. Juni um 19 Uhr im Saal des CVJM Bundeshöhe 7,
42285 Wuppertal, statt. Eingeladen sind alle Interessierten – nicht nur aus Hochbarmen. Eintritt kostenlos, Spende erbeten.
Wer schon einmal durch das Böhler Bachtal zu Fuß nach Elberfeld gegangen ist, der weiß, es lohnt sich –
es ist ein schönes Stück Natur.
Der Böhler Bach ist einer der drei wichtigen Bäche im Bereich Lichtenplatz-Toelleturm, die alle in die Wupper münden. Er bildet die Grenze zwischen Barmen und Elberfeld.
Daneben gibt es den Auer Bach, der nach Unterbarmen fließt. Der Marper- oder Murmelbach mit seinem naturnahen Tal mündet in Heckinghausen.
Doch die Bachtäler sind auch für Historiker interessant. Die Besiedlungsgeschichte vom ländlich geprägten Raum zum industriellen Zentrum Barmens mit ihren Wechselwirkungen und Ursachen lässt sich gut nachvollziehen.
Zu diesem Thema begrüßt der Bürgerverein Hochbarmen als Referenten Prof. Dr. Michael Wiescher, der das kernphysikalische Institut der University of Notre Dame in Indiana leitete und in den USA lebt.
Wie kommt ein Kern- und Astrophysiker aus den USA zu diesem Thema? Er ist am Böhler Weg in Wuppertal aufgewachsen und fand immer wieder den Weg zurück in die alte Heimat.
Zum Thema brachte ihn sein Interesse an Geschichte, besonders der Lokalgeschichte Hochbarmens. Als Autor des Buches „Bauern, Weber, Arbeiter“ über die Geschichte der Barmer Südhöhen ist er ein Kenner der Materie.
„Seine Heimatverbundenheit passt gut zum Anliegen unseres Bürgervereins. Wir freuen uns auf viele interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer“, so der Verein.