Zurzeit führt der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) gemeinsam mit den angeschlossenen Verkehrsunternehmen, darunter den WSW, eine Verkehrserhebung im Verbundgebiet durch.
Hintergrund ist die sachgerechte Aufteilung der Fahrgeldeinnahmen zwischen den Verkehrsunternehmen,
die im Verbundgebiet Leistungen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) erbringen.
Die Erhebung findet im Jahr 2026 sowie in den Folgejahren auf ausgewählten Bus-, Straßenbahn- und
Zuglinien im gesamten Verbundgebiet sowie ergänzend auf den Linien RE 2, RE 42, RE 1, RE 3 und RE 13 im westfälischen Bereich statt.
Befragung dient der Einnahmeaufteilung
Die Befragung erfolgt digital über Smartphones. Erhoben werden Informationen zur Ticketart, Preisstufe,
dem verkaufenden Verkehrsunternehmen sowie zum Reiseweg und Fahrtzweck.
Bei Deutschlandtickets wird zusätzlich der Wohnort bzw. Hochschulstandort abgefragt, da die Einnahmen anhand der im Abonnementvertrag hinterlegten Postleitzahl bzw. bei Semestertickets anhand des Hochschulstandorts der jeweiligen Kommune zugeordnet werden.
Die Teilnahme ist freiwillig und anonym. Es werden keine personenbezogenen Daten gespeichert, und Rückschlüsse auf einzelne Fahrgäste sind ausgeschlossen.
Das Erhebungspersonal kontrolliert keine Tickets und erhebt kein erhöhtes Beförderungsentgelt. Es fragt ausschließlich Informationen ab, die für die Einnahmeaufteilung erforderlich sind.
Da viele ÖPNV-Nutzer auf ihren Fahrten zwischen verschiedenen Linien umsteigen, werden so mit einem Ticket häufig auch Fahrzeuge verschiedener Verkehrsunternehmen genutzt.
Für die anteilige und leistungsgerechte Verteilung der Einnahmen liefert die Verkehrserhebung die notwendige Datengrundlage.
Die letzte Erhebung fand im Jahr 2022 statt..