Verein Miteinander in Ronsdorf e.V. unterstützt Integration

Vier Frauen stehen in einem Raum.
Den Kurs begleiteten (von links nach rechts): Randa Karkutli, Tabea Scheven, Ruth Hottenbacher und Randa Issa. Foto: privat

Der Verein Miteinander in Ronsdorf e.V. (MiR e.V.) hat ein Jahr lang im Kellersfeld ein Sprachförderprojekt für Kinder mit Mi­grations- und Fluchthintergrund durchgeführt.

Das von der Brigitte und Peter vom Hemdt-Stiftung mit 10.000 Euro geförderte Projekt richtete sich an Vorschulkinder, die noch keinen Kindergartenplatz erhalten hatten.

An vier Tagen in der Woche wurden zehn Kinder im Alter von zwei bis vier Jahren von zwei pädagogischen Leitungen und zwei Ergänzungskräften betreut und gefördert.

An diesen Tagen erlernten die Kinder je zwei Stunden lang mit Ritualen, Liedern, Sprach- und Bewegungsspielen sowie beim Basteln und Malen spielerisch die Grundlagen der deutschen Sprache und soziale Kompetenzen für den Kindergarten. Dabei wurde das vorhandene Spielzeug auch um Montessori-Materialien ergänzt.

Ziel war es, durch eine gezielte sprachliche und soziale Förderung eine Brücke zwischen Familie, Kita und Schule zu schlagen. Viele Kinder begannen aktiv zu sprechen, verfügten über einen wichtigen Grundwortschatz, konnten Zwei- und Mehrwortsätze bilden und hatten wichtige soziale Fähigkeiten gelernt wie teilen, trösten und Rücksichtnahme auf andere Kinder.

Die Eltern waren froh über die Vorbereitung ihrer Kinder auf den Kindergarten und wussten auch die sprachlichen Fortschritte sehr zu schätzen.

Der Vorsitzende des Vereins MiR e.V., Sebastian Straßburger, zeigte sich bei der Verabschiedung am Ende des Kurses beeindruckt von der Entwicklung der Kinder im Laufe des Jahres.

Der Verein sieht das Projekt als wegweisend: „Gerade für Kinder ohne Kindergartenplatz brauchen wir solche Angebote“, betont Straßburger.

„Eine Fortsetzung des Programms ist wünschenswert – auch im Hinblick auf die Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit im Stadtteil. Die zuständigen Mitarbeiter*innen der Stadt Wuppertal bestätigen uns das immer wieder.“

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