Auf der Elias-Eller-Straße soll zukünftig auch zwischen den Hausnummern 9 (Einmündung Monschaustraße) und 60 (Einmündung Staubenthaler Straße, siehe Foto) Tempo 30 gelten, schlägt die Stadtverwaltung vor.
Die Ronsdorfer Bezirksvertretung (BV) stimmte dem Vorschlag zu und ergänzte ihn: Auch auf der Staubenthaler Straße soll ab der Einmündung Elias-Eller-Straße bis zur Einmündung Staubenthaler Höhe (Autowerkstatt und Tankstelle Mihalic) Tempo 30 gelten. Unter anderem, weil sich hier eine Kita und eine Bushaltestelle befinden.
Zusätzlich soll die Ampel an der Ecke Elias-Eller-Straße / Gärtnerstraße um ein Blinklicht ergänzt werden, empfiehlt die Stadt.
Hintergrund ist, dass an der Ampel auf Höhe der Bushaltestelle Reformierte Kirche ein Kind auf dem Schulweg bei einem Rotlichtverstoß angefahren wurde. Die Polizei registriere hier „zunehmend Rotlichtüberfahrten“, so die Stadtverwaltung.
Mit der Temporeduzierung und dem Blinklicht soll die Verkehrssicherheit des Schulweges verbessert werden.
Von der Hausnummer 9 gilt bergab (in Richtung Ortskern) bereits Tempo 30. Bergauf ist in der Kurve an der Einmündung zur Staubenthaler Straße ebenfalls Tempo 30 vorgeschrieben. In dem Verwaltungsvorschlag geht es um ca. 285 Meter zwischen diesen Bereichen, auf denen Tempo 50, danach aber wieder Tempo 30 angesagt ist.
Die Stadtverwaltung möchte daher einen „Lückenschluss“ erreichen, den Verkehrsfluss verstetigen, die Verkehrssicherheit verbessern sowie Lärm und Abgase reduzieren.
Der Zeitverlust wäre minimal: Um 285 Meter zurückzulegen benötigt man bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h rund 20 Sekunden, bei 30 km/h rund 34 Sekunden.
Mit zwei Gegenstimmen der AfD sprach sich die Bezirksvertretung für den Vorschlag der Verwaltung aus.
Jetzt muss der Verkehrsausschuss entscheiden, ob er der Empfehlung der BV folgt.
Von Moritz Körschgen