Stadtführung „Ronsdorf in der NS-Zeit“ mit der Bergischen VHS

Die Bergische VHS veranstaltet am Samstag, 11. April, von 14.30 bis 17 Uhr eine Stadtführung zum Thema „Ronsdorf in der NS-Zeit“.

Ronsdorf war schon sehr früh eine der wichtigen Hochburgen der deutschen Arbeiterbewegung. Es
entstanden stark verankerte Gewerkschaftsgruppen und Arbeiterparteien.

Auf der Wanderung berichtet Historiker Stephan Stracke u.a. über die große Streikbewegung bei Reinshagen im September 1932, über den lokalen Kampf gegen die NS-Bewegung und über das Sterben der Deserteure.

Die Tour besucht den Ronsdorfer Kommunalfriedhof mit seiner Ehrengrabanlage und erzählt über die Bewegung der Naturfreunde, über die Arbeitersportbewegung, über das „Rote Meer“ in Kottsiepen und die
von der SA zerstörten Hütten.

Und es werden die Persönlichkeiten der Ronsdorfer Widerstandsbewegung vorgestellt, wie zum Beispiel Heinrich Matthey, Eugen Schwebinghaus, Hugo und Hildegard Ebbinghaus, Waltraud und Egon Ebbinghaus und andere.

Treffpunkt ist am Bahnhof Ronsdorf, Nibelungenstraße 80.

Die Führung kostet 5 Euro, die Teilnahmegebühr bitte bei der Kursleitung vor Ort bezahlen.

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