Im letzten Mai hat die SSG Ronsdorf in der Geranienstraße ihre vereinseigene Halle eröffnet und eingeweiht. Seitdem ist viel passiert, besonders dankbar ist der Verein den zahlreichen Spendern, sowie den Mitgliedern, die mit Muskelhypotheken unterstützen und selbst Hand anlegen.
Zusätzlich hat der Verein sein Sportangebot deutlich ausgeweitet, unter anderem gibt es einen Riesentrampolin-Kurs, zwei Volleyball-Gruppen und ab dem 1. Juli neue Angebote im Frauen- und Gesundheitssport.
Abgeschlossen ist der Bau noch nicht, da der Verein gerade im Innenbereich auf Eigenleistung setzt. Die Installation von Duschen, WCs sowie das Streichen der Wände stehen beispielsweise als nächstes auf der Agenda.
Sportangebot für alle und Dialog mit der Oberbürgermeisterin
Im Außenbereich ist ein Trimm-Dich-Pfad geplant, der auch der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll. Der Verein betont dabei, dass es bei den Angeboten im Außenbereich „keine große Lärmentwicklung“ geben werde, wie der 1. Vorsitzende, Andreas Göller sagt.
In den Lärmschutz hatte der Verein bereits im letzten Oktober investiert und in der Halle neue Dämmungen eingebaut.
Ebenso sorgt der Verein für die Sicherheit der Sportler: Dank einer Spende der Björn Steiger Stiftung sowie der DAG Stiftung wurde die Halle mit einem modernen Defibrillator sowie einer komplett ausgestatteten Notfalltasche ausgerüstet.
Außerdem hat der Verein Oberbürgermeisterin Miriam Scherff in seine neue Halle eingeladen, um mit der Stadt in Kontakt zu bleiben. Den vorherigen Oberbürgermeister Uwe Schneiedewind hatte die SSG in einem offenen Brief kritisiert und ihm vorgeworfen, den Fortschritt des Projekts zu behindern. Geäußert hatte sich der Ex-OB zu den Vorwürfen öffentlich nicht.
Infos zu den Angeboten des Vereins und dem Hallenprojekt unter www.ssg-ronsdorf.de. -mk