Rück- und Ausblick: Heimat- und Bürgerverein verjüngt den Vorstand

Vier Personen stehen nebeneinander.
Der geschäftsführende Vorstand des Vereins (von links): Christel Auer (1. Vorsitzende), Julian Berges (2. Vorsitzender), Monika Danioff (Kassiererin) und Christopher Heil (Schriftführer). Foto: Moritz Körschgen

„Für Ronsdorf ist es wichtig, dass wir unseren Vorstand verjüngen“, betonte die 1. Vorsitzende des Heimat- und Bürgervereins (HuB), Christel Auer, am Ende der Jahreshauptversammlung des Vereins. Am Samstag hatte der HuB ins Diakoniezentrum Schenkstraße eingeladen.

Neu in den Vorstand gewählt wurde Christopher Heil als Schriftführer, der Kurt von Nolting ablöst. Mit 84 Jahren verabschiedet sich Kurt von Nolting zwar aus dem Vorstand, ist aber weiterhin aktiv und steht dem Verein mit Rat und Tat zur Seite. Christel Auer dankte ihm von ganzem Herzen für die vielen Jahre der guten Zusammenarbeit.

Die 1. Vorsitzende betonte, dass es für den Fortbestand des Vereins, die Aktivitäten des HuBs und in letzter Konsequenz den Stadtteil wichtig sei, dass nachfolgende Generationen ihre Perspektiven in den Verein einbringen und Aufgaben von den älteren Generationen übernehmen.

So freute sich die 1. Vorsitzende, dass es hauptsächlich die jüngeren Semester waren, die sich beim Liefersack und Weinfest für den HuB um den Bierstand kümmerten.

Feste auf dem Bandwirkerplatz, Schlittenzauber und mehr

Im Rückblick auf das Jahr 2025 dankte Christel Auer den vielen Ehrenamtlichen, die dafür sorgen, dass die zahlreichen Aktivitäten des Vereins stattfinden können.

Ein großes Dankeschön richtete sie an die Spender, die 2025 rund 7.500 Euro zum HuB beisteuerten.

Die 1. Vorsitzende erzählte, dass traditionelle Veranstaltungen wie Liefersack und Weinfest 2025 wieder erfolgreich stattgefunden hatten und viele Besucher auf den Bandwirkerplatz zogen. Die 2. Auflage des Schlittenzaubers in den Ronsdorfer Anlagen – den HuB und Ronsdorfer Verschönerungsverein gemeinsam veranstalten – konnte trotz schlechten Wetters ebenfalls viele Gäste verzeichnen. Eine Wiederholung ist auch in diesem Jahr geplant.

Erstmals hatte der HuB 2025 das Aufstellen der Kita-Weihnachtsbäume auf dem Bandwirkerplatz von der W.i.R. in Ronsdorf übernommen und plant in diesem Jahr ebenfalls eine Wiederholung.

Zusätzlich wird der Verein das Kinderfest ausrichten – allerdings mit einem anderen Konzept als die W.i.R. es bisher gemacht hat.

    Neues Fest mit Dosenwerfen und Entenangeln

    Mit dem 1. Ronsdorfer Dorffest auf dem Bandwirkerplatz am 19. und 20. Juni ruft der HuB eine neue Veranstaltung ins Leben. Der Erlös soll ausnahmsweise beim HuB bleiben und die Finanzierung der vielen anderen Aktivitäten sichern.

    Denn während der Gewinn des Weinfestes an das Bandwirker-Bad geht, kommt der Liefersack-Erlös den teilnehmenden Vereinen zugute. 2025 verzichtete der HuB sogar auf seinen eigenen Anteil, damit für die anderen Vereine mehr übrig bleibt.

    Von prall gefüllten Kassen könne also keine Rede sein, wie Christel Auer betonte, gerade da der Verein zwei Aktionen der W.i.R. übernommen hat.

    Julian Berges (2. Vorsitzender), erzählte, wie sich das Dorffest von anderen Veranstaltungen auf dem Bandwirkerplatz unterscheiden soll: „Es soll gemütlicher werden. Mit Spielen, wie Dosenwerfen oder Entenangeln und einem zentralen Bierwagen – wie auf einem Dorffest.“

    LIT.ronsdorf im Herbst, Jugendfonds informiert über Spendenaktion

    Im Bericht der Arbeitskreise lud Johannes Beumann jeden ein, mittwochs zwischen 17 und 18 Uhr das Ronsdorfer Bandwirkermuseum in der Remscheider Straße zu besuchen. Eintritt frei. Auch Trauungen sind hier möglich, zwei Paare gaben sich 2025 im Museum das Jawort.

    Bei den 18. Literaturtagen LIT.ronsdorf zählte Heike Teller im letzten Jahr rund 750 Besucher an 14 Orten und lud auch in diesem Jahr wieder vom 27. September bis 18. Oktober zu Lesungen im Stadtteil ein.

    Der HuB-Jugendfonds unterstützt Kinder und Jugendliche aus armen Familien und finanziert auf Antrag beispielsweise Kleidung, Klassenfahrten, Beiträge für Sportvereine oder Ausflüge, wie zum Kettler Hof. Neuerdings ist der Jugendfonds auch für das Kinderfest und die Kita-Weihnachtsbaumaktion auf dem Bandwirkerplatz zuständig.

    Er wird durch Spenden finanziert, weshalb Werner Schulz für den Arbeitskreis auf das Spendenportal der Sparkasse www.wirwunder.de und eine Sonderaktion aufmerksam machte und um Unterstützung bat: Vom 28. März bis 11. April schüttet die Sparkasse insgesamt 50.000 Euro an Projekte aus, für die in diesem Zeitraum gespendet wird. Auch den Jugendfonds kann man hier unterstützen.

    Von Moritz Körschgen

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