Initiativen aus ganz Nordrhein-Westfalen starten in die dritte Runde des Programms zur Qualifizierung bürgerschaftlichen Engagements im Umwelt-, Natur- und Klimaschutz.
Bei der Auftaktveranstaltung in Düsseldorf mit Umweltminister Oliver Krischer kamen die Projektverantwortlichen erstmals zusammen. Mit dabei waren auch Christian Baumgart und Nicole Bölt als Vertreter des Ronsdorfer Vereins Machbar.
Das Land unterstützt die Initiativen in den kommenden Monaten mit fachlicher Beratung und Qualifizierungsangeboten, um ihre Vorhaben langfristig tragfähig aufzustellen.
Umweltschutz, nachhaltige Mobilität, Klimaschutz
Das Programm richtet sich an zivilgesellschaftliche Initiativen, Vereine und engagierte Einzelpersonen, die sich vor Ort für Umwelt- und Naturschutz, nachhaltige Mobilität oder Klimaschutz einsetzen. Ziel ist es, ehrenamtliches Engagement zu stärken, Strukturen zu professionalisieren und Projekte dauerhaft wirksam zu machen.
Umweltminister Oliver Krischer betont: „Mit diesem Programm sorgen wir dafür, dass gute Ideen mit professioneller Begleitung wachsen können. Viele Menschen setzen sich neben Beruf und Familie ehrenamtlich für den Umwelt- und Naturschutz und ein starkes Miteinander ein. Das verdient Rückhalt und Anerkennung. Solche Projekte verbessern ganz konkret etwas für den Alltag.“
Das Programm „Wir bewegen was! Engagiert in NRW“ läuft von 2023 bis 2026 und umfasst drei Programmaufrufe. Insgesamt werden 30 Projekte begleitet.
Die teilnehmenden Initiativen erhalten eine passgenaue Beratung, unter anderem zu Organisationsentwicklung, Finanzierung, Öffentlichkeitsarbeit und zur Gewinnung weiterer Engagierter. Die Begleitung erfolgt durch ein externes Beratungsbüro.
Der Ronsdorfer Verein Machbar Reparaturcafé + Nachhaltigkeit e.V. verfolgt das Projekt „Zukunftsmacher“. Hier sollen insbesondere junge Menschen motiviert werden, mit handwerklichen Fähigkeiten aktiv und selbstwirksam eine nachhaltige Zukunft zu gestalten.
Im Mittelpunkt steht der Aufbau eines Reallabors zum Thema Kreislaufwirtschaft, in dem gemeinsam mit 50 aktiven Ehrenamtlichen in Kooperation mit weiteren Institutionen, Bildungseinrichtungen und regionalen Unternehmen praxisnahe Ideen entwickelt und erprobt werden sollen. Ziel ist es, alltagstaugliche Lösungen zu finden und in die Breite der Gesellschaft zu tragen.