Das Technische Hilfswerk Wuppertal (THW) hat einen neuen Ortsbeauftragten: Mathias Laubenstein hat am 1. März die Nachfolge von Julian Goodwin angetreten und wurde feierlich in sein Amt eingeführt.
Aus beruflichen Gründen hatte Goodwin sich dazu entschieden, nicht erneut für das Amt des Ortsbeauftragten anzutreten.
Der frühere Ortsbeauftragte habe eine große Mitgliederoffensive unterstützt, die Einsatzbereitschaft stets „auf einem hohen Level gehalten“ und „stets mit viel Feingefühl durch alle Lagen“ geführt, wie das THW in seinem Programmheft zur Verabschiedung zusammenfasste.
Zu den Feierlichkeiten kamen über 100 Gäste, unter anderem Vertreter anderer Hilfsorganisationen wie Feuerwehr, DRK, Malteser, Johanniter, DLRG, ASB sowie von Polizei und Politik. Das sah Nicolas Hefner (NRW-Landesbeauftragter des THW) als Indiz für eine gute Vernetzung und Zusammenarbeit der Organisationen.
Mathias Laubenstein stellte das „Wir-Gefühl“ des THW als Kern des Technischen Hilfswerks in den Vordergrund: „Wenn das THW da ist, heißt das: Ihr seid da“, sagte er zu den versammelten THW-Mitgliedern.
Rund 200 Mitglieder zählt das Wuppertaler THW mit Sitz im Ronsdorfer Industriegebiet in der Otto-Hahn-Straße. Zu den Aufgaben gehören unter anderem der Schutz der Bevölkerung in Ausnahmesituationen wie der Flutkatastrophe im Juli 2021.
In Ronsdorf war das THW zum Beispiel im letzten Winter im Einsatz, als die Einsatzkräfte ein Haus absicherten, deren Fassade nicht mehr tragfähig war. -mk