Musik ’74 – besinnliche Zeit beim Adventskonzert

Ein Chor in einer Kirche.
Der Chor Musik 74 zeigte beeindruckend sein vielfältiges und abwechslungsreiches Repertoire in der fast voll besetzten Reformierten Kirche.

Der Chor Musik 74 der Evangelisch-reformierten Gemeinde zeigte am Sonntagnachmittag beim „Liederabend zum Advent“ ein vielfältiges und unterhaltsames Programm.

Chorgesang, Harfenmusik, musikalische Soli, Besinnliches und gemeinsames Singen

„Macht alle Türen auf“ war das erste kraftvoll vorgetragene Lied – und genau das hatte der Chor getan. Viele Besucher waren in die Reformierte Kirche gekommen, um sich musikalisch auf die Adventszeit einstimmen zu lassen.

Neben weiteren Liedern des Chores wie „Meine Seele erhebt den Herrn“, „I Wonder as I wander“, „Leise rieselt der Schnee“ oder dem „Abendsegen“, den nur die Frauen sangen, hörte das Publikum Solovorträge von Thomas Orth am Klavier und gemeinsam mit seiner Frau Claudia Orth an der Flöte.

Zwischendurch regten besinnliche Gedanken unter anderem über die „Gleichzeitigkeit“ oder die Frage, ob man gut „Vorbereitet“ ist – vorgetragen von Christina Brudereck – zum Nachdenken an.

Besonderen Beifall erhielt die Harfenelfe Emilia, die Tochter einer Sängerin des Chores, die mit ihren Harfenmelodien – von „Little Red Hen“ bis zum „Elfengesang“ – die Zuhörer faszinierte.

Auch die Zuhörer wurden immer wieder mit einbezogen und zum Mitsingen eingeladen – „Wie soll ich dich empfangen“, „Seht, die gute Zeit ist nah“ und „Hört der Engel helle Lieder“ wurden, teils als Kanon, von allen gemeinsam gesungen.

Zum Abschluss des Programms präsentierten die Sängerinnen und Sänger den mitreißenden Song „Have You Seen the Baby?“ und erhielten dafür und für das gesamte Konzert viel Beifall.

Chorleiterin Silke Schneider erklärte, welch große Bandbreite das Repertoire des Chores umfasst und kündigte als Zugabe noch das Abendlied „Hinunter ist der Sonnenschein“ an.

Nach einer Wiederholung des ersten Liedes „Macht alle Türen auf“ endete ein rundum gelungenes Konzert.

Die Kollekte am Ausgang – der Eintritt zum Konzert war frei – ist zum einen für den Chor bestimmt, der sich in der letzten Zeit sehr vergrößert hat, zum anderen für „Ärzte ohne Grenzen“.

Von Ulrike Zietlow

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