„Lucky Tones“ – 1. Konzert unter neuer Leitung

Ein Chor singt in einer Kirche, die Kirchenbänke sind gut besetzt.
In der gut gefüllten Lutherkirche lauschten die Zuschauer dem Konzert und spendeten reichlich Applaus. Foto: Moritz Körschgen

Nach rund eineinhalb Jahren Pause trat der Gospelchor der Evangelischen Gemeinde, die „Lucky Tones“, am Samstag in der fast voll besetzten Lutherkirche unter neuer Leitung von Aline Sardão auf, die die Sängerinnen und Sänger am Klavier begleitete.

Chormitglied Petra Hohmann hatte die Moderation übernommen und erklärte: „Wir freuen uns, dass wir seit fast 15 Jahren so bunt beieinander sind.“

Das Publikum genoss ein abwechslungsreiches Programm, das mit Liedern über Gemeinschaft, Hoffnung, Vertrauen und Mitmenschlichkeit begann – von „You raise me up“ über „We are the world“ bis zu „This little light of mine“.

Der zweite Teil wurde spiritueller, persönlicher – mit Liedern über Hoffnung, Dankbarkeit und Begegnungen wie „Hallelujah“ oder „Marching in the light of god“, das in drei Sprachen vorgetragen wurde – Zulu, Englisch und Deutsch.

Nach dem zweiten Teil stellte Petra Hohmann die neue Chorleiterin kurz vor: Aline Sardão wurde geboren in Brasilien, studierte in den USA und hat dort neun Jahre gearbeitet. Sie spielt mehrere Instrumente und leitet jetzt drei Wuppertaler Chöre, darunter die „Lucky Tones“.

„Du bist ein Crack, immer mit Leidenschaft dabei. Wir versuchen die Power mit aufzunehmen“, sagte Petra Hohmann.

Im Anschluss präsentierte der Chor Songs wie „Nothing else matters“ oder „Help“, bevor im letzten Teil ein Medley an Melodien aus dem Musical „Les Misérables“ erklang – Lieder wie „At the end oft he day“, „I dreamed a dream“, „Castle on a cloud“ oder „Bring me home“.

Neben dem Chorgesang gab es während des Konzerts immer wieder Soli oder Solo-Duette. Das Publikum bedachte die Darbietungen mit viel Beifall und ließ die Sängerinnen und Sänger nicht ohne eine Zugabe gehen.

So erklang erneut der Beatles Song „Help“, ehe die Zuhörer die Kirche verließen – und gern eine Spende für die Kirchenmusik gaben.

Von Ulrike Zietlow

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