Kunstrausch: bewährtes Konzept in neuen Räumen

Eine Frau mit einem Webrahmen.
Kirsten Kurth webte auf dem Kunstrausch Stoff, den sie später für die Herstellung von Taschen nutzt. Foto: Moritz Körschgen

80 Aussteller, schätzungsweise 1.000 Besucher und laut den Veranstaltern viel positives Feedback. So das Fazit von Ute Scholl-Halbach aus dem ehrenamtlichen Organisationsteam des Kunstrausches – dem großen Kunsthandwerkermarkt, der wieder in Ronsdorf stattfand.

Zum ersten Mal war der Kunstrausch bei der Freien evangelischen Gemeinde (FeG) in der Bandwirkerstraße zu Gast: „Viele Ronsdorfer kannten diese Räume noch nicht“, erzählte Ute Scholl-Halbach, weshalb die FeG froh war, die Gäste in ihren Räumlichkeiten zu begrüßen.

Auch wenn Auf- und Abbau für die Gemeindemitglieder viel Arbeit bedeutete, freuten sie sich sehr, dass auch Menschen den Weg in die Räumlichkeiten fanden, die sonst wenige Kontaktpunkte mit der Gemeinde haben.

Das berichtete FeG-Pfarrer Sebastian Straßburger, der bestätigte, dass für mehr Aussteller kein Platz gewesen wäre: „Fast alle Räume waren verbucht.“

Das Feedback der Besucher sei durchweg positiv gewesen – eine Einschätzung, die auch Ute Scholl-Halbach teilte. Der Erlös aus dem Kunstrausch ist für die Jugendarbeit der vier christlichen Gemeinden in Ronsdorf bestimmt.

Im nächsten Jahr soll der Kunstrausch erneut stattfinden, wo steht allerdings noch nicht fest. -mk

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