Internationaler Museumstag auch im Ronsdorfer Bandwirkermuseum

‚„Hier bin ich noch nie gewesen und ich wohne schon so lange in Ronsdorf!‘ So hört man es alljährlich immer wieder im Ronsdorfer Bandwirkermuseum“, berichtet der Ronsdorfer Heimat- und Bürgerverein.

Er öffnet durch seine engagierten Arbeitskreismitglieder des Ronsdorfer Bandwirkermuseums auch in
diesem Jahr die Pforten seines privaten Museums zum Internationalen Museumstag am 17. Mai und freut
sich auf zahlreiche Gäste.

In der ehemaligen „Preußischen Fachschule“ an der Remscheider Straße 50 werden die Besucher
umfangreich über die Entwicklung der Bandindustrie mit Filmen informieren. Sämtliche Arbeitsschritte der
so genannten „Hausbandweberei“ können im Museum verfolgt werden.

Von der Spulmaschine bis zum handgedrehten Bandstuhl, sowie elektrisch betriebenem Jacquard-Stuhl
sind alle Maschinen im Museum betriebsbereit. Die Besucher können den engagierten, gelernten Bandwebern über die Schulter schauen.  

Historische und zeitgenössische Ausstellungsstücke stehen beim Museumstag am 17. Mai 2026, von 14 bis 17 Uhr im Mittelpunkt.

Im stilvollem „Bandwirkercafé“ gibt es für die Gäste zur Stärkung Waffeln mit Kirschen, Sahne und Kaffee.

Ziel des Museums ist es, bedeutsame und lehrreiche Gegenstände – sogenannte Musealien – aufzubewahren, zu kategorisieren, zu erforschen und sie bekannt und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

„Es versteht sich von selbst, dass wir uns über ‚Nachwuchs‘ freuen würden,“ hoffen Walter Abram und Johannes Beumann, die den Arbeitskreis Bandwirkermuseum im  Ronsdorfer Heimat- und Bürgerverein anführen.

Üblicherweise ist das Museum mittwochs von 17 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei, aber die ehrenamtlich tätigen Vereinsmitglieder freuen sich über Spenden zur Deckung der Kosten.

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