Im vergangenen Jahr feierte sie Premiere: die liturgische Osternacht am Ostersonntag in der Lutherkirche.
„Erstaunlich viele ließen sich zu so früher Stunde – noch vor Sonnenaufgang – locken, um auf ganz
besonders dichte und innige Weise das Wunder von Ostern zu erleben.
An der Schwelle zwischen Dunkel und Licht, Tod und Leben wird die Osternacht gefeiert. In dieser Nacht
liegen Trauer und Hoffnung, Todesschwärze und befreites Aufatmen dicht an dicht. Durch das Dunkel
hindurch bricht sich die Osterfreude Bahn. Nichts muss bleiben, wie es ist. Die Finsternis des
Karfreitags hat sich verzogen, Ostern macht das Leben wieder hell“, so Pfarrerin Friederike Slupina-Beck.
Auch in diesem Jahr lädt die Evangelische Gemeinde herzlich ein zur Feier der Osternacht. Los geht es frühmorgens um 6 Uhr in der noch dunklen Lutherkirche mit dem Gottesdienst.
„Feierlich ziehen wir mit den katholischen Geschwistern aus St. Joseph ein, die uns als Geschenk die selbstgestaltete Osterkerze mitbringen, an der wir im Laufe des Gottesdienstes unsere kleinen Osterlichter entzünden.
Singend erleben wir, wie mit der aufgehenden Sonne ein neuer Tag anbricht, an dem alle Finsternis vergeht und unser Osterjubel ‚Christ ist erstanden!‘ allen die frohe Botschaft verkündet: Das Grab ist leer!“, erläutert Pfarrerin Friederike Slupina-Beck weiter.
Gestaltet wird der Gottesdienst von Pfarrerin Friederike Slupina-Beck, Prädikant Christoph Voigt und Kantor Christian Auhage.