Am Mittwoch, 11. Februar, um 19.30 Uhr lädt die Katholische Kirchengemeinde St. Joseph ins Gemeindezentrum, Remscheider Straße 8, ein.
In der Reihe „Das Gespräch“ geht es unter dem Titel „Operation Marriage“ darum, wie Rheinland und
Westfalen eine lebenslange Verbindung eingingen. Referent ist Prof. Dr. Wolfgang Heinrichs.
Vor achtzig Jahren vereinten die britischen Besatzungsbehörden unter dem Decknamen „Operation
Marriage“ den nördlichen Teil der preußischen Rheinprovinz und die preußische Provinz Westfalen zum
neuen Bundesland Nordrhein-Westfalen.
Der Vortrag beleuchtet die Hintergründe dieser symbolischen „Eheschließung“, erörtert Chancen und Herausforderungen der Vereinigung und widmet sich insbesondere dem Thema, welche Auswirkungen dieser Schritt auf die Bürger in den zuvor lange Zeit getrennten Regionen hatte.
„Wichtige Fragen sind hierbei unter anderem: Wie wurde diese Gründung 1946 in den Regionen, also z.B. in Wuppertal, wahrgenommen? Welche Auswirkungen hat die Geschichte Nordrhein-Westfalens bis heute auf unsere Region? Wie schauen wir heute auf unser 80 Jahre altes Land?“, so die Organisatoren.
Nach dem anschaulichen Vortrag stehen die Fragen des Publikums im Mittelpunkt, auf die Prof. Dr. Heinrichs gerne antworten wird bzw. die er mit den Gästen diskutieren wird.
Eigene Erfahrungen und Standpunkte der Anwesenden sind dabei sehr willkommen. Der Teilnehmerbeitrag beträgt 3 Euro.