Erste Hilfe ist wichtig und jeder Führerscheinbesitzer hat einen Erste-Hilfe-Kurs absolviert. Doch was ist mit der letzten Hilfe, der Hilfe am Ende des Lebens? Angehörige und Freunde sind hier oftmals hilflos.
Der „Letzte-Hilfe-Kurs“ bietet hier Orientierung bei diesem sensiblen und doch universellen Thema. Darum
lädt der Bürgerverein Hochbarmen Interessierte ein und hat mit dem Hospizdienst Pusteblume
Unterstützung ins Boot geholt.
Wissen um Sterbeprozess wird oft nicht mehr weitergegeben
Wir alle können in unserem Leben in die Situation kommen, dass wir Angehörige oder Freunde im Sterbeprozess begleiten müssen oder wollen. Das Wissen über diesen Prozess wird aber nicht mehr tradiert, weitergegeben, sondern oft gar tabuisiert.
Der Bürgerverein Hochbarmen hat den Hospizdienst Pusteblume eingeladen, am 3. Februar, um 17.30 Uhr im Kaminzimmer des CVJM Bundeshöhe 7, 42285 Wuppertal, den Teilnehmern des Nachmittags dieses Wissen wieder näher zu bringen.
Der Kurs dauert ca. 4 Stunden und ist für die Teilnehmer kostenlos. Der Bürgerverein bittet am Ende allerdings um eine großzügige Spende für den Hospizdienst Pusteblume.
Eine vorherige Anmeldung unter Tel. 02 02 / 74 79 28 50 wäre zur besseren Planung wünschenswert.
Praktizierte Mitmenschlichkeit bei sensiblem Thema
Die Kursinhalte beschreibt der Hospizdienst Pusteblume so: „Letzte Hilfe-Kurse vermitteln Basiswissen und Orientierungen sowie einfache Handgriffe. Sterbebegleitung ist keine Wissenschaft, sondern praktizierte Mitmenschlichkeit.
Im Kurs sprechen wir über die Normalität des Sterbens als Teil des Lebens, natürlich werden auch Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht angesprochen.
Wir thematisieren mögliche Beschwerden, die Teil des Sterbeprozesses sein können und wie wir bei der Linderung helfen können.
Wir überlegen abschließend gemeinsam, wie man Abschied nehmen kann und besprechen unsere Möglichkeiten und Grenzen.“
Bürgerverein Hochbarmen bietet Hilfsangebote bei wichtigen Themen
Eleonore Wolf vom Bürgerverein Hochbarmen e.V.: „Als Bürgerverein versuchen wir immer wieder, die Menschen zu wichtigen Themen zusammenzubringen.
Dieses Mal wollen wir ein Angebot zur Unterstützung bei einem für viele verunsichernden und manchmal angstbesetzten Thema machen.
Gerade die ‚Letzte Hilfe‘ ist ein Dienst am Angehörigen und Mitmenschen, der für die Gesellschaft besonders wichtig ist.“