Nach mehreren Verzögerungen hat das Land NRW jetzt bekannt gegeben, dass der Bau der forensischen Klinik (Forensik) in Ronsdorf an der Parkstraße begonnen hat.
Die Inbetriebnahme durch den Landschaftsverband Rheinland (LVR) ist für 2028 geplant.
Hier sollen 150 Menschen untergebracht und behandelt werden, die wegen schwerer psychischer Erkrankungen oder einer Suchterkrankung Straftaten begangen haben.
Die Unterbringung in einer Forensik wird von einem Gericht angeordnet, wenn die Gefahr von Wiederholungstaten besteht und / oder die Täter als schuldunfähig bzw. vermindert schuldfähig eingestuft werden.
Das Land investiert rund 176 Millionen Euro in den neuen Standort mit seinen sieben Gebäuden, rund 200 neue Arbeitsplätze sollen hier entstehen.
Für die Arbeiten wurde der abgesperrte Bereich der Baustelle erweitert: Die Fläche hinter der Bushaltestelle „Ronsdorfer Anlagen“ (in Fahrtrichtung Elberfeld) kann nun nicht mehr betreten oder als Parkplatz genutzt werden.
Ebenso gibt es keinen Zugang mehr zu dem Weg, der sich zwischen der Baustelle auf der östlichen Seite und dem angrenzenden Waldgebiet westlich der späteren Forensik befindet.- mk