Maurer, Tischler und Maler haben ihre Arbeit schon im Mai abgeschlossen, vor Kurzem wurde auch das Gerüst abgebaut: Die Giebelseite des Hauses an der Remscheider Straße, in dem Bandwirkermuseum und Musikschule untergebracht sind, präsentiert sich nun frisch saniert.
Die Witterung hatte dem denkmalgeschützten Gebäude stark zugesetzt, wie die Stadt informiert. Hinter einem mit einer Plane verhängten Schutzgerüst teilweise verborgen hatte es lange auf die Beseitigung der Schäden warten müssen, da andere Projekte Priorität hatten.
Im Herbst 2025 hat die Stadt die Planung begonnen. Weil es aber Schwierigkeiten gegeben habe, die beteiligten Firmen zeitlich „unter einen Hut“ zu bekommen, und um eine temperaturbedingte Unterbrechung der Arbeiten nicht zu riskieren, verschob die Stadt den Start der Sanierung auf März 2026.
Nachdem die Baufirmen das Schutzgerüst zum Arbeitsgerüst erweiterten, stellte sich heraus, dass die Schäden im oberen Drittel des Gebäudes größer waren als angenommen, wie die Stadt ausführt.
Innerhalb von rund sieben Wochen wurden die Etagengesimse fachmännisch wiederhergestellt, zerstörtes Mauerwerk nachgearbeitet, Risse im Putz behoben und die Fassade im überlieferten Farbton gestrichen, einem Beige mit leichtem Rotstich. Die beiden Türen am Haupteingang und auf der Gebäuderückseite wurden aufgearbeitet und neu beschichtet.
Für Gerüststellung und Sanierung fielen insgesamt rund 39.000 Euro an.