Schon im letzten Jahr hatten die Wirtschaftsjunioren Wuppertal (WJW), die Initiative Talbuddeln aus dem Verein Zukunft und Natur e.V. sowie das Forstamt im Ronsdorfer Talsperrenwald 1.100 Bäume gepflanzt.
Am Samstag haben sie die Aktion wiederholt und freuten sich, dass trotz Kälte und Regen über 50 Freiwillige gekommen waren, um 700 Esskastanien- und Lindensetzlinge zu platzieren. Eine Helferin war in diesem Jahr Oberbürgermeisterin Miriam Scherff, die mit anpackte.
„Dass in diesem Jahr trotz deutlich schlechterer Witterung über 50 Menschen dabei waren, freut uns besonders und zeigt, wie wichtig vielen Menschen in Wuppertal aktiver Klimaschutz ist“, erklärte Malte Reiter, Leiter des Arbeitskreises Nachhaltigkeit der Wirtschaftsjunioren Wuppertal.
Claudia Tust-Follmann, Vorständin von Zukunft und Natur e.V. und Koordinatorin des Teams Talbuddeln, kommentierte: „Wälder sind natürliche Klimaschützer. Sie binden CO2, regulieren den Wasserhaushalt und bieten vielen Arten Lebensraum – heute mehr denn je notwendig.“
Oberbürgermeisterin Miriam Scherff pflanzte selbst mehrere Bäume und unterstrich die Relevanz solcher Projekte: „Wir Kommunen stehen heute vor großen Herausforderungen – zunehmende Hitzeperioden, Trockenheit oder Starkregenereignisse waren auch bei uns in Wuppertal in den vergangenen Jahren deutlich spürbar.“ Umso wichtiger seien Projekte wie diese Baumpflanzaktion, die Klimaanpassung, Bürgerengagement und Naturschutz miteinander verbinden.
Die Pflanzaktion wurde durch Spenden in Höhe von insgesamt 7.000 Euro ermöglicht. Ein Großteil stammt von ClimAid, einer Limonadenmarke aus Haan. Gepflanzt wurden ausschließlich klimaresiliente Esskastanien und Linden.
Die gesammelten Spenden ermöglichen die Finanzierung von mehr Setzlingen als am Samstag gepflanzt werden konnten – die übrigen Bäume werden von der Stadt Wuppertal im Nachgang gepflanzt.
Michael Göttler, der das Projekt innerhalb der Wirtschaftsjunioren leitet, zeigte sich zufrieden: „Ein besonderer Dank gilt dem Team Talbuddeln für die hervorragende Zusammenarbeit sowie unserem Hauptsponsor ClimAid.
Wir freuen uns über die große Beteiligung und hoffen, die Baumpflanzaktion künftig gemeinsam mit vielen engagierten Helferinnen und Helfern als jährliche Tradition für unsere Region fortsetzen zu können.“ -mk