Müde, aber glücklich ist Andreas Form auf der Bundeshöhe in Wuppertal angekommen.
Der Bundesposaunenwart des CVJM-Westbundes hatte sich fünf Tage zuvor in Frankfurt am Main auf sein Fahrrad gesetzt – mit einem klaren Ziel: der CVJM-Bildungsstätte Bundeshöhe, Sitz des CVJM-Westbund e. V., der als Landesverband mehr als 500 CVJM-Ortsvereine verbindet.
Andreas Form hat diese Tour genutzt, um Spenden für jugend-musikalische Projekte im CVJM sammeln.
Entlang von Rhein und Lahn, durchs Sieger- und Sauerland
Insgesamt legte der 58-Jährige auf seiner Tour 432 Kilometer zurück. Seine Route führte ihn an Rhein und Lahn entlang sowie durch das Sieger- und Sauerland. Dabei sind auch etliche Höhenmeter zusammengekommen, die Andreas Form aber nicht gezählt hat.
Seine Tour war gleichzeitig ein sportliches Ausrufezeichen für das Engagement des CVJM in der musikalischen Jugendarbeit.
Ursprünglich sollte die Aktion gemeinsam mit Kollege Fabian Schröder stattfinden, der aber kurzfristig absagen musste.
So trat Andreas Form allein in die Pedale – motiviert durch das Ziel, die Projekte „Brassfit.Starter“ und „Ten Sing“ zu unterstützen. Beide Arbeitsbereiche stehen für musikalische Jugendarbeit im CVJM: Während „Ten Sing“ Jugendlichen die Möglichkeit bietet, sich kreativ in Musik, Tanz und Theater auszuprobieren, richtet sich „Brassfit.Starter“ an junge Bläser in Posaunenchören.
„Ich bin sehr dankbar. Es war eine tolle Tour und ein schönes Ergebnis für unsere Arbeit“, sagte Andreas Form bei seiner Ankunft auf der Bundeshöhe, fügte aber direkt hinzu: „Morgen mache ich mal keinen Sport.“
Andreas Form wurde in Wuppertal von seiner Frau sowie von Kollegen und Westbund-Präses Dorothea Turck-Brudereck empfangen, die ihm persönlich gratulierte.
Bisher 6.200 Euro – aufgeteilt für beide musikalische Projekte
Aktuell wurden durch die Tour rund 6.200 Euro an Spenden gesammelt. Der Betrag wird zu gleichen Teilen auf die beiden Projekte verteilt.
Mit der sogenannten „Westbunderfahrung“ hat Andreas Form nicht nur Spenden gesammelt, sondern auch ein Zeichen für Zusammenhalt und Engagement im Verband gesetzt.
Dass seine Reise in Wuppertal endete, ist dabei kein Zufall: Die nordrhein-westfälische Großstadt ist Sitz des CVJM-Westbunds, der mit über 500 Ortsvereinen und mehr als 33.000 Mitgliedern einer der größten Jugendverbände in Deutschland ist.